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Akademische Wissenschaftliche Musikmedizin

Kritische Analyse
der Studie der
Universität Gießen

Teil I
Die zwei Studiendesigns

Teil II
Analyse der Studie

Teil III
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Kritische Analyse der Forschungsarbeit der Universität Gießen                                                           Seite

Kritische Analyse einiger Hypothesen


Um die Richtung der Forschung zu bestimmen, stellte die Studie 10 Hypothesen zur Wirkung der MRTM® auf. Nach Erhebung der Daten wurden diese im Lichte ihrer Hypothesen ausgewertet, um so zu den Ergebnissen der Studie zu gelangen.

Im folgenden analysieren wir einige Hypothesen und die daraus gezogenen Schlüsse.


Hypothese 01 der Studie
„Hypothese 01 a) Neurodermitis: Am Ende der Behandlung zeigt sich bei den TeilnehmerInnen der MRTM®-Gruppe eine deutlichere Verringerung des Schweregrads der Neurodermitis als bei den TeilnehmerInnen der Kontrollgruppe.

Ergebnis: Die Hypothese muß zurückgewiesen werden. Bei den TeilnehmerInnen der MRTM®-Gruppe ist kein signifikant deutlicherer Rückgang des Schweregrads zu verzeichnen als in der Kontrollgruppe. Das heißt, dass hier kein spezieller Effekt der MRTM® auf den Schweregrad der Neurodermitis nachzuweisen ist. Es kann hingegen ein hoch signifikanter Zeiteffekt bemerkt werden, was einer Verringerung des Schweregradindex im zeitlichen Verlauf durch die Standardbehandlung der Klinik entspricht.“
Diese Schlussfolgerung muss zurückgewiesen werden und wir möchten das „Warum?“ hier detailliert dokumentieren:

1.
Aufgrund eines falschen Studiendesigns und einer fehlerhaften Studiendurchführung sind die Musikpräparate der Medizinischen Resonanz Therapie Musik®

  • verfälscht,
  • unvollständig,
  • unregelmäßig und
  • nicht annähernd häufig genug angewandt worden;
  • die Anwendung „nicht erlaubter Entspannungsverfahren erreicht mit durchschnittlich 38% ein viel zu hohes Ausmaß und
  • die Datenerhebung und -verarbeitung weist schwerste Fehler auf.
Auf der Basis der bisher aufgezeigten Sachverhalte hätte die Studienleitung korrekterweise folgende Aussage treffen müssen:

In der Experimentalgruppe 1 (MRTM®-Gruppe),
  • erlauben die niedrigen Teilnehmerzahlen mit 11 Neurodermitis und 8 Psoriasis-Patienten keine allgemeingültigen Aussagen;
  • wurde der Wirkstoff der MRTM®, die Harmoniegesetze der Natur im Mikrokosmos der Musik, durch falsche Anwendung verfälscht bzw. nur schwach an die Patienten weitergegeben wurde,
  • wurden nicht alle vom Studiendesign vorgeschriebenen und von den Micro Music Laboratories® empfohlenen Musikpräparate angewandt;
  • wurde im Durchschnitt nur 38% der vom Studiendesign vorgeschriebenen Therapiedauer erreicht (8 von 21 Tagen) und nur 19% der wissenschaftlich gebotenen Zeit (8 von 42 Tagen);
  • erreichten als „unerlaubte Verfahren“ eingestufte Therapien im Durchschnitt 38% der Anzahl der MRTM-Behandlungen und wurden von vielen Patienten intensiver angewandt als die untersuchte Therapie;
  • wurden bei der Datenerhebung elementare Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens missachtet:
  • durch das Miteinbeziehen von Daten, die aufgrund des
    Studiendesigns hätten ausgeschlossen werden müssen
    (zu wenig Behandlungen / zu häufige Teilnahme an
    „unerlaubten Verfahren“),
  • durch unzulässige Mittelung weit von einander abweichender Behandlungszahlen;
  • durch unzulässige Mittelung von Patientendaten
    unterschiedlicher Krankheiten
Eine wissenschaftlich gültige Aussage über die Wirkungen der Medizinischen Resonanz Therapie Musik® kann aufgrund der oben genannten schwerwiegenden Fehler in Studiendesign und Studiendurchführung nicht getroffen werden.

Jeder Fehler für sich genommen hätte – nach den Kriterien einer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Anspruch einer allgemeingültigen Aussage – zum Abbruch der Studie führen müssen.


Fehlende Kontrollgruppe

In beiden untersuchten Experimentalgruppen – MRTM®-Gruppe und Gruppe „Individuell gestaltete Entspannung“ – wird eine signifikante Verringerung des Schweregrades bei Neurodermitis und Psoriasis festgestellt.
Diese Verringerung wird – unbegründet – ausschließlich der Standardbehandlung der Klinik zugeschrieben.
Da keine Kontrollgruppe mit den Daten einer ausschließlichen Standardbehandlung existiert, ist aber ein solcher Schluss nicht wissenschaftlich zulässig, denn er wird durch keine objektiven Daten belegt.

Dieser Schluss kann aber auch schon aus einem anderem Grunde nicht getroffen werden, nämlich, weil die Art der Datenverarbeitung diesen Schluss nicht zulässt.


Unzulässige Datenverarbeitung

Wir haben bereits an anderer Stelle aufgezeigt, wie in dieser Studie auf unzulässige Weise Daten erhoben und verarbeitet werden.

Hierzu ein weiteres Beispiel:
die MRTM®-Neurodermitisgruppe zählt 11 Patienten und die Häufigkeit ihrer Behandlung reicht von 14 bis 40 Behandlungen in 21 Tagen – bei 63 vorgeschriebenen Behandlungen; „im Durchschnitt“ wird hier jeder Patient aber nur 26,8 Mal behandelt.
Eine Zusammenfassung von Patientendaten zu einem Durchschnitt, bei denen der eine Patient im Rahmen eines Hörtrainings nahezu drei Mal so häufig am Training teilnimmt wie der andere, ist wissenschaftlich unzulässig.

Selbst wenn wir voraussetzen, das die MRTM® richtig angewandt wurde (was nicht der Fall war), ist es unmöglich, mit solch einer Methode zu verlässlichen Ergebnissen zu kommen.

Dies möchten wir an einem praktischen Beispiel aufzeigen. Nehmen wir einmal an, in der Neurodermitisgruppe hätten
  • zwei Personen 40 Mal die MRTM® gehört (detaillierte Angaben werden nicht gemacht, nur Maximum und Minimum werden angegeben),
  • zwei Personen 35 Mal,
  • zwei Personen 25 Mal,
  • zwei Personen 23 Mal,
  • eine Person 18 Mal und
  • zwei Personen 14 Mal,
dann ergibt dies ein „Durchschnitt“ von 26,5 Behandlungen pro Patient.

Wenn sich nun bei den vier Personen mit 35 und 40 korrekt durchgeführten „Trainingseinheiten“ ein signifikant stärkerer Rückgang des Schweregrades der Krankheit eingestellt hätte, bei den anderen 7 Patienten aber aufgrund von deren kurzem und immer wieder unterbrochenen Training nicht, so würde durch die Ermittlung des Durchschnitts der positive Erfolg der vier Patienten im nicht vorhandenen Erfolg der sieben anderen untergehen.

Um solche Fehlergebnisse zu vermeiden, darf ein Durchschnitt nur aus einer vergleichbaren Anzahl von Behandlungen (= Trainingseinheiten) gebildet werden. Dies ist in dieser Studie nicht annähernd der Fall.

Herauszufinden, warum die Studienleitung immer wieder die einfachsten Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens übertritt, ist nicht Aufgabe dieser Analyse.

Die oben aufgeführten Fehler gelten für alle Aussagen der Studie in Bezug auf die MRTM®-„Ergebnisse“ und somit würde sich eigentlich eine weitere Analyse der anderen Hypothesen erübrigen.

Da aber anhand einiger dieser Hypothesen und der aus ihnen abgeleiteten Ergebnisse weitere gravierende Fehler im Studiendesign und in der „wissenschaftlichen“ Arbeitsweise deutlich werden, sollen diese doch noch dokumentiert werden.
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